Arbeitsgenehmigungen

Unser Unternehmen hilft Ihnen bei der Beantragung einer Arbeitsgenehmigung in der Schweiz für sich selbst oder Ihre Mitarbeiter. In genauer Kenntnis der Schweizer Gesetzgebung beraten wir Sie fachkundig und erledigen zügig die nötigen Formalitäten für Sie. 

Der Erhalt einer Arbeitsgenehmigung in der der Schweiz ist an eine Reihe verschiedener Kriterien gebunden. Dazu gehören etwa das Herkunftsland, die Fähigkeiten der Person und die geltenden Quoten. 

Die Schweiz verfügt über ein duales System, das es Ausländern ermöglicht, dort zu arbeiten. EU-Bürger können in der Regel für drei Monate in die Schweiz kommen, um nach Arbeit zu suchen. Dieser Zeitraum kann auf bis zu sechs Monate verlängert werden.  

Einwohner anderer Länder müssen dagegen über einen garantierten Arbeitsvertrag und ein angemessenes Arbeitsvisum verfügen, bevor sie das Land betreten dürfen. Eine Arbeitsstelle garantiert jedoch noch keine Arbeitsgenehmigung. Die Schweiz gewährt ihren inländischen Arbeitnehmern weiterhin Priorität und wendet ein separates Quotensystem an.  

EU-Bürger, die jährlich nicht mehr als 90 Tage arbeiten, müssen sich bei den Behörden nicht registrieren. Allerdings ist eine Online-Registrierung für jegliche Arbeitsaktivität von mehr als 8 Tagen pro Kalenderjahr nötig. Je nach Art der Arbeit gilt dies teilweise schon ab dem ersten Arbeitstag. 

Selbstständige Dienstleister und Personen, die von einem ausländischen Unternehmen in die Schweiz entsandt werden, benötigen eine Arbeitsgenehmigung, wenn ihre grenzüberschreitenden Dienstleistungen drei Monate pro Kalenderjahr überschreiten.   

Bulgarische oder rumänische Staatsbürger müssen noch vor dem Antritt einer Arbeitsstelle in der Schweiz eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis erlangen. Dies gilt auch, wenn sie für weniger als drei Monate bei einem Unternehmen angestellt sind. Die Regulierungen für diese zwei Länder sollten ursprünglich bis 2016 gelten. Für 2017 bleiben sie jedoch in Kraft, wenn die Schweiz ihr bilaterales Abkommen mit der EU über den freien Personenverkehr neu verhandelt oder widerruft. 

Die Einwanderung aus einem Staat außerhalb der EU in die Schweiz ist an zahlreiche Voraussetzungen geknüpft, da die Zahl der Einwanderer hier durch ein striktes Quotensystem begrenzt ist. 

Die Schweiz stellt folgende Arten von Arbeitsgenehmigungen aus: 

  • Eine Kurzaufenthaltsbewilligung, die für 3 bis 12 Monate gilt und für Menschen ausgestellt wird, die weniger als ein Jahr im Land arbeiten. EU-Bürger erhalten die Bewilligung, nachdem sie sich bereits 3 Monate im Land aufhalten und auf Arbeitssuche sind.
  • Eine erstmalig erteilte Aufenthaltsgenehmigung wird für Personen in einem unbegrenzten Beschäftigungsverhältnis ausgestellt, das mindestens 12 Monate andauert. Sie gilt für 5 Jahre und kann so oft verlängert werden, wie das Beschäftigungsverhältnis fortbesteht. Die Genehmigung kann auch auf ein Jahr begrenzt sein, falls eine Person für mehr als 12 aufeinanderfolgende Monate keiner Beschäftigung nachgeht.
  • Eine Daueraufenthaltsgenehmigung wird nach einem regulären und ununterbrochenen Aufenthalt von 5 Jahren in der Schweiz an EU- Bürger ausgestellt.
  • Grenzpendler sind Menschen, die in einem Grenzgebiet leben und in einem anderen Grenzgebiet in der Schweiz tätig sind. Für EU-Bürger ist eine Genehmigung in dieser Situation nicht mehr nötig. Sie müssen jedoch mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz im Ausland zurückkehren.